ziegelei

Von Erzbergwerken bis Ziegelöfen

Die Nutzung der Natur

Glashütten, Ziegeleien, Kalköfen und Bergbaubetriebe siedelten
sich überall dort in der Region an, wo der Naturraum die Voraussetzungen
erfüllte. Glashütten griffen im 18. und 19. Jahrhundert
auf die reichlich vorhandenen Holzbestände im Fürstbistum Paderborn
zurück. Kalköfen wurden vorzugsweise direkt am Rand des Weserberglands gegründet. Erz- und Kohlegruben entstanden
an den Hängen des Teutoburger Waldes, in Brackwede und
Oerlinghausen sowie im Eggegebirge rund um Altenbeken. Heute
vermittelt das Besucherbergwerk mit dem Museum für Bergbauund
Erdgeschichte in Kleinenbremen einen lebendigen Eindruck
dieser Naturnutzung. Von vielen anderen lokalen Industrie- und
Gewerbebetrieben sind dagegen nur noch wenige Spuren in der
Landschaft zu entdecken. Zu den Standorten einiger früherer
Glashütten führt ein Wanderweg rund um Bad Driburg durch den
Wald. Reste der Hütten sind dort allerdings nicht mehr zu sehen.
In welchen der zahlreichen Baggerseen in Lippe ehemals Ton,
Kies oder Sand abgebaut wurde, wissen nur noch wenige Anwohner.
Auf welchen ländlichen Anwesen im Haupt- oder Nebengewerbe
Ziegel gebrannt wurden, lässt sich kaum mehr ermitteln.
Bis ins 20. Jahrhundert hinein betrieben viele Bauern nach
Bedarf saisonale Feldbrandöfen, deren Ziegel sie entweder
selbst verbrauchten oder in kleinem Umfang verkauften. Auch
Kalköfen lieferten wichtige Materialien für die Bauwirtschaft.
Wenn sie außer Betrieb genommen wurden, dienten sie häufig
als Steinbruch. Die meisten dieser ländlichen Gewerbeansiedlungen
verloren spätestens in der Mitte des 20. Jahrhunderts ihre
wirtschaftliche Bedeutung. Vor allem die Bergbaubetriebe erlebten
durch die Autarkiewirtschaft des Nationalsozialismus eine
nur scheinbare Blütephase, in der durch intensiven Arbeitseinsatz
versucht wurde, auch bescheidene Rohstoffvorkommen
auszubeuten. Das Glasgewerbe war im 19. und in den ersten
Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts noch ein einträglicher Wirtschaftszweig.
Es verlor zwar ebenfalls an Bedeutung, ist aber
immer noch mit einigen Betrieben in der Region vertreten. Im
Weserraum spielen Baustoffbetriebe, Sand- und Kiesabbau heute
noch eine wichtige ökonomische Rolle.
Für die Struktur der Landwirtschaft ist die Beschaffenheit
des Bodens entscheidend. Der Sandboden der Senne war besonders
mühsam zu bewirtschaften. Mit großem technischem und
finanziellem Aufwand entstand 1853 der Boker Kanal, um die Heidelandschaft
zwischen Schloß Neuhaus und Delbrück zu bewässern.
Auch der Wiesenbau gehört zu den frühen technischen Verfahren,
mit denen der landwirtschaftliche Ertrag gesteigert werden
sollte. Ohne sie wären die Versorgung der wachsenden Bevölkerung und die Entwicklung einer industrialisierten Herstellung
von Nahrungsmitteln kaum möglich gewesen. Spätestens
seit den 1950er-Jahren veränderte sich die Nutzung des Bodens
entscheidend. Dieser Prozess ist durch die Mechanisierung der
Landwirtschaft, den Einsatz von Chemie, veränderte Bodenkulturen
und neue Methoden der Viehhaltung gekennzeichnet.
Auch die Flurbereinigungsverfahren in den 1970er-Jahren schufen
hierfür neue Bedingungen.
Unter dem Einfluss der Industrialisierung veränderte sich
auch ein so traditionelles Gewerbe wie das Müllern. Mit der
Dampfkraft, der Elektrizität und der Turbinentechnik für Wassermühlen
wurden neue Antriebskräfte ergänzend zur traditionellen
Wind- und Wasserkraftnutzung eingeführt, um diese unregelmäßig
zur Verfügung stehende Energie optimal zu nutzen.

Weiterlesen

bahn

Handel und Transport

Die verkehrstechnische Anbindung der Region

Die Eröffnung der Köln-Mindener Eisenbahn im Jahr 1847 hatte
für die industrielle Entwicklung der Region Ostwestfalen zentrale
Bedeutung. Kaum weniger relevant für die Erschließung des
ländlichen Raums entlang des Teutoburger Waldes, des Weserberglandes und des Eggegebirges waren aber auch die zahlreichen
Neben- und Privatbahnen, die im Laufe des 19. Jahrhunderts
gebaut wurden.
Die enge Verflechtung von Industrialisierung im ländlichen
Raum und Eisenbahngeschichte zeigt sich am Beispiel Steinhagens.
Denn ohne einen Bahnanschluss wäre der weltweite Versand
der schweren Steinhäger-Krüge kaum denkbar gewesen.
Erst die 1886 eröffnete Nebenstrecke von Brackwede über Bad
Rothenfelde nach Osnabrück – der „Haller Willem“ – ermöglichte
den Boom des Spirituosenexports. Heute zeugt ein denkmalgeschützter
Güterschuppen am Bahnhof in Halle von dieser Zeit.
Die repräsentativen Bahnhöfe, die nicht nur in größeren
Städten wie Minden und Bielefeld, sondern auch in Rheda und
Rietberg errichtet wurden, prägen noch heute genauso die
Bahnlandschaft wie Lokschuppen, Stellwerke, Güterschuppen
und inzwischen stillgelegte Bahngleise. Der Bielefelder Ringlokschuppen
wird heute als repräsentativer Veranstaltungsort genutzt.
Ab 1850 setzte sich besonders für die großen, repräsentativen
Bahnhöfe in Westfalen der sogenannte „romantische“ Baustil
durch, der nach dem Vorbild mittelalterlicher Burgen Türmchen
und Zinnen als Zierelemente verwendete. Zu den wenigen,
in diesem Stil erhaltenen Bahnhöfen zählt der Bahnhof Minden.
Im Umkreis solcher Bahnhöfe wie Bielefeld, Herford oder Minden
entstanden charakteristische Industrieviertel, wo sich Firmen
mit hohem Rohstoffbedarf möglichst mit eigenen Gleisanschlüssen
ansiedelten. Hier trafen die vielfältigen Funktionen des
Bahnhofsgebäudes auf infrastrukturelle Industrieanlagen, wie
dies bei dem Gaswerk und dem Miele-Wasserturm in Gütersloh
der Fall ist.
Der wachsende Bahnverkehr strukturierte nicht nur die
Stadträume neu, sondern beeinflusste auch den ländlichen
Raum. Beeindruckende Beispiele für die Landschaftsgestaltung
durch die Eisenbahnlinien sind zwei Viadukte über das Dunetal
und das Beketal, die 1851 bzw. 1853 an der Strecke Paderborn-
Altenbeken errichtet wurden. Diese Verbindung zwischen dem
Ruhrgebiet und Kassel erschloss nicht nur die ländliche Region,
sondern schuf auch die Voraussetzung für neue industrielle
Arbeitsplätze am Eisenbahnknotenpunkt in Altenbeken und im Bahnausbesserungswerk in Paderborn.
Wichtig für den Überlandtransport waren neben der Eisenbahn
im 19. Jahrhundert vor allem die Wasserwege. Der Transport
auf der Weser, der bereits in der Frühen Neuzeit die Region
mit dem Handelszentrum Bremen verband, nahm im 19. Jahrhundert
stetig zu. Während in der ersten Hälfte des Jahrhunderts
noch Pferde die sogenannten „Weserböcke“ zogen, die bis zu
100 Tonnen Last fassen konnten, setzten sich in der zweiten
Hälfte dampfmaschinengetriebene Schlepper durch. Ab etwa
1920 fuhren immer mehr Schiffe mit Dieselmotoren. Als zentrales
Bauwerk des Wasserverkehrs vermittelt die Schachtschleuse
in Minden einen Einblick in die aufwendige Ingenieurskunst, die
die Verbindung mehrerer Wasserstraßen erforderte. Der zwischen
1906 und 1938 erbaute Mittellandkanal, der in Minden die
Weser kreuzt, ist ein zentraler Wasserverkehrsweg, der die Region
durchzieht.

Weiterlesen

infra

Gas, Strom, Wasser und Nahverkehr

Die regionale Infrastruktur

Die Einführung öffentlicher Systeme für die Versorgung mit
Wasser, Gas, Elektrizität, Transport und Kommunikation gehörte
zu den zentralen Elementen der Verstädterung und Industrialisierung
im 19. und 20. Jahrhundert. Diese Entwicklung der Infrastruktur
verlief in Ostwestfalen-Lippe im städtischen und im
ländlichen Raum sehr unterschiedlich.
In den Städten entstanden seit 1850 für Gas und ab 1890 für
Wasser und Elektrizität leistungsfähige Versorgungsnetze mit
den stadtbildprägenden Hochbauten der Gasbehälter und Wassertürme.
Die Einführung der Gasbeleuchtung veränderte das
städtische Leben grundlegend. Gasleitungen vernetzten private
Haushalte, Industrie- und Gewerbebetriebe zu einem ersten,
zentral organisierten System. In Fabriken und Werkstätten schuf
die Gasbeleuchtung die Voraussetzung für lange Arbeitstage.
Ab 1890 setzten sich Gasmotoren als Antriebsquelle in vielen
kleinen und mittleren Unternehmen durch. Mit der Elektrizität
stand etwa zur gleichen Zeit eine weitere Energie zur Verfügung,
die zunächst vor allem zum Betrieb von Straßenbahnen
und zur Beleuchtung genutzt wurde. Die Stromanbieter warben
bald für weitere vielfältige Anwendungsmöglichkeiten im industriellen
und privaten Bereich. Lehrküchen und Ausstellungsräume
wie im Haus der Technik in Bielefeld vermittelten den Nutzen
elektrischer Geräte.
Der Anschluss von privaten Haushalten und Industriebetrieben
an zentrale Wassersysteme sollte zu einer geregelten, kontrollierten
Trinkwasserversorgung und Brauchwasserentsorgung
führen. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts gehörte dies zum
Standard der städtischen Leistungsverwaltung. In den Kleinstädten
und auf dem Land setzte diese Entwicklung im Wesentlichen
erst in den 1920er-Jahren ein. 1926 verfügten 90 Prozent aller
ländlichen Betriebe in Preußen über elektrische Anschlüsse,
nutzten diese allerdings erst in geringem Umfang für den Betrieb
von Elektromotoren. An der Elektrizitätswerk Minden-Ravensberg
GmbH (EMR) lässt sich die Elektrifizierung des ländlichen
Raums anschaulich nachvollziehen. Sie wurde 1909 gegen
großen Widerstand gegründet und versorgte die umliegenden
Städte, aber auch ländliche Siedlungen mit Strom. Großkunden
wie der gerade erweiterte Bahnhof in Löhne sicherten den wirtschaftlichen
Erfolg. Der Aufbau des Leitungsnetzes zu verstreut
wohnenden Kleinabnehmern im ländlichen Raum war mit sehr
kostenintensiven Infrastrukturleistungen verbunden. Mit intensiver
Werbung versuchten die Betreiber der sogenannten Überlandzentralen
die Verwendung von elektrischer Energie zum Betrieb
von Milchzentrifugen oder Häckselmaschinen in der Landwirtschaft zu steigern. Technische Voraussetzung für die Gründung
dieser Überlandzentralen war die Erfindung des Drehstroms
am Ende des 19. Jahrhunderts, der anders als der zuvor
verwendete Gleichstrom über Hochspannungsleitungen transportfähig
war und von Transformatoren auf nutzbare Niederspannung
herabgesetzt werden konnte. Ende des 19. Jahrhunderts
entwickelten die Kommunen immer mehr Zuständigkeit
auch für das innerstädtische Transportwesen. Elektrisch betriebene
Kleinbahnen wie in Herford oder Straßenbahnen verbanden
zudem die ländlichen Gebiete enger mit den städtischen
Zentren. Stromversorgung und Straßenbahnbetrieb kamen meist
aus einer Hand. So betrieb die spätere Paderborner Elektrizitätswerk
und Straßenbahn AG (PESAG) zwischen 1886 und 1963 auf
über 80 Kilometern Länge in zwei Netzen rund um Detmold und
Paderborn eines der ausgedehntesten Überlandstraßenbahnnetze
Deutschlands. Zur gleichen Zeit umfasste die Daseinsvorsorge
in den Städten auch verstärkt Einrichtungen für die öffentliche
Gesundheitspflege. Dazu gehörten nicht nur Krankenhausneubauten,
sondern als wichtige Maßnahme zur Sicherung der öffentlichen
Gesundheit ab etwa 1880 auch die Einrichtung von
meist städtischen Schlachthöfen in größeren und kleineren
Kommunen. Dort setzte sich sowohl die Entsorgung der Kadaver
und Abfälle als auch die Kontrolle über die Fleischqualität nach
modernen Standards durch.
Im Gegensatz zu den neuen Elementen städtischer Leistungen
gehörte die Brandsicherung und -bekämpfung zu den seit
dem Mittelalter gemeinschaftlich geregelten Aufgaben städtischer
und ländlicher Gemeinden. Technische Neuerungen wurden
im Feuerlöschwesen schnell aufgegriffen und zielgerichtet
umgesetzt.

Weiterlesen

nahrung

Nicht nur Kraut und Rüben

Ostwestfalen als Standort der Nahrungsindustrie

Im weithin landwirtschaftlich geprägten Ostwestfalen-Lippe
bildete sich seit dem 19. Jahrhundert eine vielfältige Nahrungsund
Genussmittelwirtschaft aus, die von Brauereien, Brennereien,
Großbäckereien, Fleischwarenfabriken, Keks- und Schokoladenfabriken
und der Tabakindustrie geprägt war.
Als Basis dienten ihr zunächst die Erzeugnisse der heimischen
Landwirtschaft: Getreide für Brennereien, Brauereien,
Nudelfabriken und Bäckereien, Rüben für die Zuckerindustrie
und Kartoffeln für die Stärkefabriken. Zusätzlich benötigte Mengen
und andere „Grundstoffe“ wie Reis für Reisstärke und Tabak
für Zigarren gelangten auf dem Bahn- und Wasserweg zu den
verarbeitenden Betrieben. In der Region um Gütersloh, Halle und
Steinhagen existierten traditionell viele Brennereien, die aus
Roggen und dem Wacholder der nahegelegenen Sennelandschaft Branntwein herstellten. Die Brennerei Schlichte in Steinhagen
verhalf dem „Steinhäger“ ab 1821 zu seiner überregionalen
Bedeutung. Die ebenfalls in Steinhagen gegründete und seit
1841 in Gütersloh ansässige Firma König produzierte seit 1873
den „Schinkenhäger“ in charakteristischen Tonkrügen. Daneben
existierten in Ostwestfalen zahlreiche weitere größere und kleinere
Brennereien.
Modernisierung und Ausbau der Produktionsstätten bestimmten
die Entwicklung des Brauwesens. Unter den Brauereien
waren vor allem jene erfolgreich, die ihren Bierverkauf in
Gastwirtschaften und Ladengeschäften durch gezielte Werbemaßnahmen
förderten. In Lübbecke gründete Ernst Johann
Barre 1842 mit der Barre’schen Dampfbrauerei eine der ersten
Pilsbrauereien in Deutschland, in Detmold nahm die Brauerei
Hüppe (später Strate) 1863 die Bierproduktion auf. Die größte
Brauerei des Landes Lippe war die 1872 gegründete Aktien-Bierbrauerei
Falkenkrug in Detmold.
Mit der Brauerei Felsenkeller entstand 1867 in Herford ein
Betrieb, dessen Herforder Pilsener seit 1900 vertrieben wird.
Sogar eine weltbekannte Getränkespezialität stammt ursprünglich
aus Lippe. Ab 1903 produzierte die spätere Sinalco AG in
Detmold ein Erfrischungsgetränk auf Fruchtsaftbasis, das schon
wenige Jahre später in vielen Ländern der Erde getrunken
wurde. Zum größten Nahrungsmittelhersteller in Ostwestfalen
entwickelte sich die Firma des Apothekers Dr. August Oetker in
Bielefeld. Mit den seit 1893 verkauften, ersten portionierten
Backpulvertütchen begann die Entwicklung vieler Back- und
Haushaltshilfen aus dem Hause Dr. Oetker, deren Erfolg durch
die moderne Werbung des Hauses gefördert wurde. Daneben
existierten kleinere Betriebe wie die 1878 von Gottfried Niemöller
gegründete Gütersloher Fabrik zur Herstellung von Stärke
und Puddingpulver und eine benachbarte Nudelfabrik. Keksund
Schokoladenfabriken hatten ihren Schwerpunkt in Herford,
wo es 1884 elf dieser Firmen gab.
Auch Zucker wurde in Ostwestfalen raffiniert. Rund 100
Landwirte gründeten 1883 in Lage die spätere Lippe-Weser
Zucker AG und verpflichteten sich, für deren Produktion ausreichende
Mengen Zuckerrüben anzubauen. Weitere Zuckerfabriken
etablierten sich im Kreis Minden, in Vlotho, Brakel und Warburg.Bis in das 18. Jahrhundert zurück reicht die Gründung von Tabakfabriken
im damaligen Minden-Ravensberg. Im 19. Jahrhundert
wurde Ostwestfalen zu einer der größten Zigarrenregionen in
Deutschland.
Heute ist Ostwestfalen-Lippe immer noch ein Zentrum der
deutschen Nahrungsmittelproduktion. Die Brauereien Herforder,
Barre und Strate, die Saft- und Marmeladenfabriken, Süßwarenproduzenten,
die Wurst- und Fleischprodukte aus Gütersloh und
dem Raum Versmold sowie die Produkte der Dr. August Oetker
Nahrungsmittel KG stehen für diese lange Tradition.

Weiterlesen

moebel

Küchen und Schlafzimmer aus Ostwestfalen-Lippe

Die Industrialisierung des ländlichen Raums

Die Ansiedlung der Möbelindustrie wurde durch den Niedergang des Leinen- und Garnhausgewerbes gefördert: Es standen billige Arbeitskräfte zur Verfügung, da viele Arbeiter ihr Einkommen
mit einem landwirtschaftlichen Nebenerwerbshof ergänzen
konnten. Weil in den ländlichen Regionen andere konkurrierende
Industrien fehlten, blieben die Löhne niedrig. Aus den hiesigen
Waldbeständen, vor allem aber auch aus anderen Regionen –
zunächst über die Weser, später auch über den Bahnweg angeliefert
–, stammte das notwendige Holz.
Die zunehmende Verstädterung und die steigenden Einkommen
im Deutschen Reich veränderten in der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts auch die Einrichtungsgewohnheiten der Menschen.
Um diesen neuen Bedarf in den Ballungsräumen zu dekken,
erweiterten viele Tischlereien ihre Produktionsstätten und
gingen schließlich zur Serienfertigung von Möbeln mit arbeitsteiliger
Herstellung über. Der Ausbau der Transportwege, wie
z. B. des Eisenbahnnetzes, ermöglichte die Auslieferung des
neuen Massenguts Möbel in ganz Deutschland. Überall in der
Region entstanden Fabriken, die sich auf die Produktion von
Holzwerkstoffen, Küchenmöbeln und anderen Einrichtungsgegenständen
konzentrierten. Eines der ersten Unternehmen
dieser Art war in den 1890er-Jahren die Möbelfabrik Kopka in
Herford, die aus einer Holzhandlung hervorging.
Aus der 1893 ebenfalls in Herford gegründeten Bautischlerei
Heinrich Monke entwickelte sich in den folgenden Jahren die
Möbelfabrik Herz-Küchen, die sich wie viele Firmen im heutigen
Kreis Herford auf die Küchenmöbelproduktion spezialisierte.
Anders als die Herforder Fabriken, die in ihrer Anfangszeit vor
allem Möbel für die Arbeiterschicht in Serie fertigten, stellten
die Steinheimer Möbelwerke im Kreis Höxter teure Stilmöbel
für das gehobene Bürgertum her. Auch hier wuchsen kleine ortsansässige
Tischlereien zu Fabriken, in denen Maschinenkraft
dazu beitrug, die Handarbeit zu rationalisieren. Zu den ersten
bedeutenden Unternehmern zählte Anton Spilker, der 1864 die
väterliche Tischlerei übernahm und zur Fabrik ausbaute.
Im lippischen Blomberg erlangten besonders die Stuhlproduktion
und die Sperrholzherstellung große Bedeutung. Ende
des 19. Jahrhunderts entstanden hier überregional erfolgreiche
Stuhlfabriken wie Eduard Krone (1880). Anfang des 20. Jahrhunderts
kamen weitere hinzu. Neue Holzwerkstoffe ermöglichten
die massenhafte Stuhlherstellung. Die Blomberger Holzindustrie
Bernhard Hausmann KG, die aus einer Dampfsägerei und Dampfbiegerei
entstand, installierte als erste Firma in Lippe eine Holzschälmaschine
und konnte so Endlosfurnier herstellen. Dieses
Material war notwendig, um Sperrholzplatten zu fertigen. Aus
diesen Halbfertigprodukten stellte die Firma Stuhlsitze und
-lehnen her, die an die Stuhlfabriken geliefert wurden. Später
bekam Sperrholz auf dem gesamten Möbelsektor eine große
Bedeutung.
In Detmold gründeten ebenfalls vor allem Holzhandwerker
und Holztechniker Möbelfabriken. Eines der bekanntesten Unternehmen
waren die 2002 in Insolvenz gegangenen Omnia-Möbelwerke
Ernst Hilker. Die Firma fertigte seit 1900 hochwertige Eichenmöbel.
Der Tischlermeister Gustav Bergmann produzierte
seit 1903 in Lage Massivholzmöbel. Das Unternehmen, das 1991
Insolvenz anmelden musste, beschäftigte zeitweise bis zu 900
Mitarbeiter.
Seit 1893 konnten sich Tischlergesellen in Detmold weiterbilden
und neben praktischem Unterricht Kurse in theoretischen
Fächern belegen. Die Tischlerfachschule vermittelte das Wissen
für die Werkmeister und Techniker der neuen Industriezweige.
Die Zahl der Fabriken in der Möbelindustrie ist seit den 1970er-Jahren zurückgegangen. Doch auch heute noch ist Ostwestfalen-
Lippe eine der wichtigsten Regionen dieser Branche
in Deutschland, in der zahlreiche überregional bedeutende Unternehmen
ihren Sitz haben.

Weiterlesen

Anker-Werke um 1900, Foto: Stadtarchiv Bielefeld

Leinen und Möbel brauchen Maschinen

Die Maschinenbauindustrie in der Region

Es war der Bedarf der örtlichen Wirtschaft, der die Entstehung der Metall- und Maschinenindustrie in Ostwestfalen-Lippe prägte. Mit dem Aufschwung der Bielefelder Textil- und Konfektionsindustrie wuchs auch die Nachfrage nach Maschinen und Maschinenteilen. Zu den ersten Maschinenbaubetrieben mit Eisengießerei zählte das 1863 von Theodor Calow in Bielefeld errichtete Unternehmen. Nachdem für die Verarbeitung der hier hergestellten Leinenstoffe in den 1850er-Jahren zunächst Nähmaschinen aus Amerika eingeführt wurden, entstand ab den späten 1860er-Jahren in Ostwestfalen eine bedeutende Nähmaschinenindustrie. Der Nähmaschinentechniker Carl Baer aus Berlin und sein Kollege Heinrich Koch erkannten den steigenden Bedarf an Maschinen für die industrielle Wäscheproduktion und gründeten 1860 die erste Nähmaschinenfabrik in Bielefeld. Nach ihrer Trennung etablierten sie jeweils eigene Firmen: Baer produzierte gemeinsam mit Rudolf Rempel die Phönix-Nähmaschinen, aus Kochs Fabrik gingen die Kochs Adler Nähmaschinenwerke hervor. Mitarbeiter dieses Unternehmens waren an der Gründung der späteren Anker-Werke und der Dürkopp-Werke beteiligt. Die Nähmaschinenfabriken fertigten ab 1885/86 auch Fahrräder, später wurden auch Büromaschinen und Milchzentrifugen hergestellt. Bis 1900 waren viele Betriebe kleine Handwerksfirmen, erst dann entwickelten sich aus ihnen Großunternehmen. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war in der Nähe des Bielefelder Bahnhofs mit den Firmen Gebr. Dickertmann, Droop & Rein, Fischer & Krecke, Kochs Adler, Gildemeister ein eigenes Metallindustrieviertel entstanden. Die Spuren dieser Industriegeschichte wurden im Rahmen der Stadtsanierung und des Baus einer Stadtautobahn völlig zerstört.

Von der heimischen Möbelherstellung gingen Impulse für die Metall- und Maschinenindustrie der Region aus. 1872 gründeten Johann Friedrich Meyer und Wilhelm Schwabedissen in Herford
eine Maschinenfabrik, die sich auf Holz verarbeitende Maschinen spezialisierte. Neben den für die heimische Textil- und Möbelindustrie produzierenden Metall- und Maschinenfabriken etablierte sich unabhängig davon eine Vielzahl weiterer Unternehmen dieser Branche. Eine für die Region bedeutende Motorenfabrik gründete der Ingenieur Gustav König im Jahr 1905 in Herford. Seine Antriebsmaschinen, die relativ kostengünstig mit unterschiedlichen Brennstoffen betrieben werden konnten, waren insbesondere bei mittelständischen Betrieben beliebt. Die Firma lieferte
ihre „Herford-Diesel“ bis nach Übersee. Es entstanden zudem Metall erzeugende und verarbeitende Unternehmen wie das Eisenwerk Weserhütte AG in Oeynhausen, das Eisenwerk Schilling in Sennestadt und das Eisenwerk der Brüder Möller in Brackwede. Eine der größten Metall verarbeitenden Firmen, die noch heute in Ostwestfalen produziert, ist die 1899 von Carl Miele und Reinhard Zinkann in Herzebrock gegründete Firma Miele & Cie. 1907 erfolgte die Verlegung des Betriebes nach Gütersloh. Die Firma entwickelte sich zum weltbekannten Hersteller von Haushaltstechnik.
Heute hat sich die heimische Metallindustrie in Ostwestfalen auf den Bau von hochtechnologischen Maschinen und Apparaten spezialisiert, zu denen auch die Industrienähmaschinen von einst geworden sind. Die meist mittelständischen Unternehmen beliefern die Industrie in aller Welt mit Produktionsmitteln und Spezialprodukten.

Weiterlesen

owl

Ostwestfalen-Lippe: Industrialisierung in Stadt und Land

Das heutige Ostwestfalen-Lippe, eine Region, die im 19. Jahrhundert aus dem preußischen Regierungsbezirk Minden und dem Fürstentum Lippe bestand, war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts ein weitgehend landwirtschaftlich geprägter Raum, in dem sich durch die Verarbeitung von Flachs zu Leinen seit dem 16. Jahrhundert eine vorindustrielle Textilproduktion etabliert hatte. Tausende kleiner ländlicher Leinenspinner und Weber produzierten Leinen. Bielefelder und Herforder Leinenhändler kauften dieses Leinen auf und exportierten die Stoffe bis nach England und in die Niederlande. Die Köln-Mindener Eisenbahn beschleunigte 1847 den Industrialisierungsprozess in Bielefeld, Herford und Minden. Der Anschluss an das Eisenbahnnetz schuf die Grundlage für die preiswerte Versorgung mit Kohle für den Betrieb der Dampfmaschinen und mit Rohstoffen, wie z. B. Eisen und Stahl, die in den Betrieben Ostwestfalens weiterverarbeitet wurden. Gleichzeitig stellte die Bahnlinie die Verbindung zu den großen Absatzmärkten im Ruhrgebiet her.

In Bielefeld war es die Textilindustrie, die für den wirtschaftlichen Aufschwung sorgte. Die Spinnerei Vorwärts (1851) als erste Textilfabrik in Ostwestfalen und wenige Jahre später die Ravensberger Spinnerei und die Ravensberger Weberei lösten sehr schnell das ländliche Heimgewerbe ab und ließen eine industrielle Arbeiterschaft entstehen. Als preiswerte Arbeitskräfte in den Fabriken schufen die ehemaligen Heimgewerbetreibenden, die häufig landwirtschaftliche Nebenerwerbsbetriebe bewirtschafteten, die Grundlage für den raschen Aufschwung der Region.

Weite Teile der heutigen Kreise Lippe, Gütersloh, Paderborn und Höxter blieben noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts weitgehend vorindustriell geprägt. Im Fürstentum Lippe verbot der lippische Fürst aus Angst vor fremden Einflüssen und dem Verlust der heimgewerblichen Arbeitsplätze sogar die Ansiedlung von Textilfabriken. Die Folge war eine rasche Verarmung derländlichen Bevölkerung. Fast 30 000 Lipperinnen und Lipper verließen das Land oder suchten als Wanderziegler Arbeit in der Fremde. Die in diesen Regionen Ende des 19. Jahrhunderts einsetzende Industrialisierung war eng mit der landwirtschaftlichen Produktion verbunden, z. B. die Brennereien in Gütersloh und Paderborn, die Zuckerfabrik in Lage und die Stärkefabrik Hoffmann in Bad Salzuflen. In den damaligen Kreisen Herford, Minden und Lübbecke arbeiteten im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts fast 20 000 Beschäftigte in der Tabakindustrie. Nahezu 50 Prozent dieser Arbeiterinnen und Arbeiter verdienten ihren Lohn als Heimarbeiter. Die Bahnlinien von Herford über Altenbeken nach Paderborn bzw. von Bielefeld über Lage Richtung Lemgo bildeten schließlich Anfang des 20. Jahrhunderts in diesen ländlichen Gebieten die Grundlage für ein beginnendes industrielles Wachstum. In Lippe, Paderborn, Höxter und im Landkreis Herford war es vor allem die Möbelindustrie, die neue Arbeitsplätze schuf. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts siedelten sich in Bielefeld, Herford und Minden viele Metallbetriebe an. Sie produzierten zuerst vor allem Nähmaschinen für die Textilindustrie, später auch Werkzeugmaschinen, Fahrräder und sogar Autos und Motorräder. In Bielefeld entwickelte sich Anfang des 20. Jahrhunderts aus der bestehenden Textilindustrie heraus ein weiterer Schwerpunkt in der Herstellung von Wäsche und Bekleidung. Die Ausbeutung von Bodenschätzen hatte in Ostwestfalen nie größere Bedeutung. Zwar wurde in Altenbeken und Kleinenbremen Eisenerz gewonnen, in Lippe Sand und Ton für die Bauindustrie abgebaut, in Nammen und Paderborn Kalk bzw. Zement hergestellt, diese Unternehmen hatten jedoch meist nur regionale Bedeutung.

Heute hat die Textil- und Möbelindustrie in Ostwestfalen als Wirtschaftsfaktor stark an Bedeutung verloren. Noch immer existieren zwar große Betriebe dieser Branchen in der Region, zukunftsweisende Unternehmen im Verlags- und Medienwesen, in der Computerindustrie und im hochtechnologischen Maschinenund Apparatebau haben jedoch ihre Rolle übernommen.

Weiterlesen

w

Stoffe, Wäsche, Konfektion Die Textilindustrie als Motor für die Industrialisierung

Die Grundlage für die Entstehung einer weltweit bedeutenden
Textil- und Konfektionsindustrie in Ostwestfalen-Lippe bildete
das in der Region seit dem 16. Jahrhundert betriebene Leinengewerbe.
Der hier unter günstigen naturräumlichen Bedingungen
angebaute Flachs wurde im Heimgewerbe zu Leinengarnen und
Leinengeweben verarbeitet, die von Leinenhändlern aus den
Städten auch überregional vertrieben wurden. Im frühen 19.
Jahrhundert geriet die heimische Produktion durch kostengünstig
maschinell gefertigte Ware aus Irland und England in eine
Krise. Aufgrund des Preisverfalls erwirtschafteten vor allem die
Spinner kaum noch einen ausreichenden Lebensunterhalt. Die
erste große Auswanderungswelle aus Ostwestfalen nach Amerika
begann.
Mit der Köln-Mindener Eisenbahn setzte in der Region die industrielle
Herstellung von Garnen und Stoffen ein. Die Bahnlinie
schuf die Voraussetzung für den Import der Kohle und den
Transport des Leinens in die rasch wachsenden Absatzgebiete
im Ruhrgebiet. Die erste Spinnfabrik in Bielefeld entstand auf
einem Gelände entlang der neuen Köln-Mindener Eisenbahn zwischen den Ortsteilen Gadderbaum und Brackwede. Die Brüder
Carl und Gustav Bozi errichteten mit staatlichen Zuschüssen für
den Erwerb von Maschinen dort die Spinnerei Vorwärts und begannen
1851 mit der Produktion von Leinengarn. Das Unternehmen
hatte zunächst mit dem Widerstand nicht nur der Handspinner,
sondern auch der örtlichen Leinenkaufleute zu kämpfen.
Doch Letztere erkannten bald, dass die Mechanisierung
nicht aufzuhalten war. Vielfach waren es daher die angesehenen
Leinenhändlerfamilien, die neue Textilfabriken gründeten. So finanzierten
namhafte Bielefelder Leinenkaufleute auch die Ravensberger
Spinnerei, die 1856 in Bielefeld den Betrieb aufnahm.
Die zeitweilig größte Flachsgarnspinnerei auf dem Kontinent
besaß bereits mit anfänglich 20 000 Spindeln eine enorme Produktionskapazität.
In der Folgezeit entstanden in Bielefeld, aber
auch in anderen Städten der Region, zudem mechanische, durch
Dampfkraft getriebene Webereien, die das Garn direkt vor Ort
verarbeiteten. Die Arbeiterschaft dieser Fabriken rekrutierte
sich aus den ehemaligen Handspinnerinnen und -webern der
Umgebung. Zunehmend wurden aber auch Arbeiterinnen aus
anderen Regionen wie Schlesien und dem Ruhrgebiet angeworben.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden vor allem in
Bielefeld, Herford und Gütersloh Plüsch- und Seidenwebereien.
Bereits bestehende Unternehmen spezialisierten sich auf die
Damast-, Drell- und Tischzeugherstellung. Die Baumwollweberei
war in Gütersloh mit sechs Betrieben vertreten, u. a. mit der 1887
gegründeten und bis heute produzierenden Band- und Gurtwe berei Güth & Wolf sowie von 1825 bis 1998 mit der angesehenen
Frottierweberei Vossen. Während so in der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts in vielen Teilen Ostwestfalens eine florierende
Textilindustrie aufgebaut wurde, kam die Leinenherstellung im
Fürstentum Lippe fast vollständig zum Erliegen. Lediglich in
Oerlinghausen entstand mit der Weberei von Carl Weber & Co.
(CEWECO) ein großer Textilbetrieb mit bis zu 1 500 Beschäftigten.
Die von den Fabriken hergestellten Stoffe wurden zunehmend
auch in der Region verarbeitet. Der Import der Nähmaschine
Ende der 1850er-Jahre war Voraussetzung für ein entwickeltes
Heimgewerbe, in dem Frauen Weißwäsche herstellten. 1873
arbeiteten allein in Bielefeld 3 000 Wäschenäherinnen. Neben
dem Heimgewerbe etablierten sich Ende des 19. Jahrhunderts
aber auch zunehmend Wäschefabriken, die Haushalts- und Bettwäsche
fertigten. Wiederum vor allem in Bielefeld, Herford und
Gütersloh entstanden schließlich auch Konfektionsfabriken,
die u. a. Hemden, Weiß- und Bettwäsche herstellten. In Herford
siedelten sich die ersten Unternehmen nordöstlich des Bahnhofes
am sogenannten „Bügel“ an. Zu ihnen gehörten die Unternehmen
Ruben (1884) und Elsbach (1887).
Die Zahl der in der Region ansässigen Textil- und Konfektionsunternehmen
ging seit den 1960er-Jahren in Ostwestfalen
stark zurück. Doch auch noch heute sind zahlreiche Firmen von
weltweitem Ruf hier angesiedelt. Die Produktion wurde allerdings
fast komplett nach Fernost ausgegliedert.

Weiterlesen

vorwort

Vorwort

Ostwestfalen-Lippe ist eine Region mit einer langen industriellen Vergangenheit.

Anders als im Ruhrgebiet sind es allerdings nicht die gewaltigen Standorte der Kohle- und Stahlindustrie, die ihre Spuren in der Region hinterlassen haben, sondern viele kleine und mittlere Industriefirmen, die in der Leinen- Maschinenbau-, Nahrungsmittel- und Möbelindustrie produziert haben. Mit dem LWL-Industriemuseum Ziegeleimuseum Lage liegt ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur in Ostwestfalen-Lippe. (mehr …)

Weiterlesen